13|05|18 // Marbach: Deutsche Junioren gewinnen Nationenpreis-Premiere

Marbach hat große Zukunftspläne als Veranstalter

Gelungene Premiere in Marbach: Die deutsche Mannschaft hat den ersten in Deutschland ausgetragenen Junioren-Nationenpreis Vielseitigkeit gewonnen. Für Calvin Böckmann (Lastrup) war es zugleich ein Doppelerfolg, denn er ging am Ende auch als Sieger der Einzelwertung des CCIOJ1* hervor.

Marbach 2018 German Eventing

Im vergangenen Jahr waren sie die Sieger im Alpen-Cup der Ponyreiter, in diesem Jahr starteten sie als Junioren erneut durch: Calvin Böckmann, Anna Lena Schaaf (Voerde) und Libussa Lübekke (Wingst) legten mit guten Dressuren und Nullrunden im Gelände die Grundlage zur Wiederholung ihres Vorjahreserfolges – nun allerdings im Sattel ihrer Nachwuchspferde. Komplettiert wurde das Quartett durch Brandon Schäfer-Gehrau und Fräulein Frieda (Foto). Der Düsseldorfer hatte bereits nach der Dressur Platz zwei belegt. Im Gelände war er einer der Schnellsten. „Das ist ganz anders gelaufen als geplant. Ich wollte in die Zeit reiten, aber nicht so schnell. Meine Uhr war verdreht und das Piepen höre ich nicht so gut. Erst am letzten Minutenpunkt habe ich gemerkt, wie schnell ich bin und bin ganz ruhig ins Ziel geritten“, sagte Schäfer-Gehrau. Seiner Stute schien dies aber nichts ausgemacht zu haben. „Sie hatte im Ziel gute Laktatwerte“, so Schäfer-Gehrau beruhigt. Am Ende blieb es für das Paar bei Platz zwei trotz eines Abwurfs im Springen.

Marbach 2018 German Eventing

Einen Fehler im Parcours musste auch Anna Lena Schaaf hinnehmen, Sie wurde mit Fairytale Fünfte in der Einzelwertung. Noch vor vier Wochen in Oudkarspel konnte sie das CIC1* gewinnen, nicht zuletzt dank einer herausragenden Dressur. In Marbach kam sie auf dem Viereck nicht ganz so gut weg. “Die Dressur lief eigentlich auch hier ganz gut, da war nur ein kleiner Fehler im Schritt. Aber das ist ja auch immer etwas Geschmacksache“, sagte Schaaf.

Insgesamt waren im Springen nur zwei Nullrunden zu verzeichnen. Eine ging auf das Konto von Calvin Böckmann und Altair de la Cense, die sich damit an die Spitze katapultieren konnten, sowie Libussa Lübekke, die damit vom zwölften auf den siebten Platz aufrückte. Damit ging auch ein Wunsch des Quartetts in Erfüllung: Es gab im Grunde kein Streichergebnis, denn alle vier lagen so dicht beieinander, dass sie selbst ohne das Ergebnis von Calvin Böckmann den Sieg vor Italien, Irland und der Schweiz davongetragen hätten.

„Mit dem Alpencup haben wir ja in Sachen Mannschaftswertung schon Erfahrung gesammelt“, erklärt Turnierleiter Wolfgang Leiß. „Die Idee mit dem Nationenpreis ist erst im Januar entstanden. Für uns ist das eine Ehre und eine Aufwertung für unser Turnier.“

Dies umso mehr, als man in Marbach größere Pläne für die Zukunft hat: Für 2023 möchte man sich für die Ausrichtung der Europameisterschaften Vielseitigkeit bewerben. „Den ganzen Winter über haben wir uns mit der Planung beschäftigt, ob man hier eine EM durchführen könnte“, sagte Landoberstallmeisterin Astrid von Velsen. Dabei sei man zu einem positiven Ergebnis gekommen. „Der Samen ist auch beim Ministerium auf fruchtbaren Boden gefallen.“ Eine Entscheidung pro EM zöge allerdings zahlreiche Investitionen nach sich. „Aber wir wollen uns ja weiterentwickeln und dafür braucht es eine zeitgemäße Infrastruktur. Im Moment stehen alle hinter uns. Also hoffen wir, dass es gut ausgeht“, so die Gestüts-Chefin. „Aber jetzt ist erst einmal die Politik an der Reihe.“

Ergebnisse

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press
Fotos: Thomas Hartig/equistock.de + Diana Jung


13|05|18 // Marbach: Julia Krajewski ist Berufsreiterchampionesse Vielseitigkeit

Felix Etzel gewinnt U25-Förderpreis-Sonderwertung / Französische Ponyreiter dominieren im Alpen-Cup

Julia Krajewski hat mit Chipmunk FRH die internationale Drei-Sterne-Kurzprüfung in Marbach gewonnen und sich damit gleichzeitig den Titel der Berufsreiterchampionesse Vielseitigkeit 2018 gesichert.

Marbach 2018 German Eventing

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Pferdewirtschaftsmeisterin, Diplom- und Junioren-Bundestrainerin. Am Ende machte Julia Krajewski (Warendorf) es aber doch noch spannend, denn als Führende nach Dressur und Gelände war sie letzte Starterin im Springen. Und ihre engste Konkurrenz, die Schwedin Louise Svensson Jähde mit Waikiki war zuvor fehlerfrei geblieben. „So eine Situation kannst du nicht üben, auch wenn du noch so viele M-Springen reitest“, sagte sie hinterher. Ein Abwurf in der dreifachen Kombination verbrauchte nahezu Krajewskis kompletten Vorsprung. Mit 28,4 Minuspunkten blieb sie an der Spitze, die Schwedin wurde Zweite (29,3).

Felix Etzel gewinnt U25-Förderpreis-Sonderwertung

Seine Position aus Dressur und Gelände behaupten, Platz drei, konnte auch Felix Etzel mit Bandit (31,2). Anders als im Vorjahr, als er den möglichen Sieg dort verschenkt hatte, blieb auch er im Parcours fehlerfrei. „Das verdanke ich auch dem Training mit Marcus Döring“, sagte der 24-Jährige, der seit einigen Monaten als ständiger Reiter am Bundesleistungszentrum in Warendorf trainiert. „Es ist einfach hilfreich, wenn einem regelmäßig jemand zur Seite steht, der Plan von der Sache hat und das gut vermitteln kann. Ich habe da in den letzten Monaten schon richtig viel gelernt“, so Etzel, der mit seiner Platzierung auch den Sieg in der U25-Förderpreis-Sonderwertung vor Miriam Engel (Lilienthal) mit Bonita Bella und Claas Romeike (Nübbel) mit Cato davontrug.

Mehr Zuschauer als im Vorjahr

„Eventing Marbach“ bietet Jahr für Jahr ein umfangreicheres Programm. Das wissen auch die Zuschauer zu schätzen, die nicht nur aus der Szene kommen, sondern regelmäßig aus dem Großraum Stuttgart auf die Schwäbische Alb reisen. Allein am Geländetag fanden laut offiziellen Zahlen über 8.000 Besucher den Weg ins Gelände des Haupt- und Landgestüts. „Es waren auf jeden Fall mehr als letztes Jahr, wobei man davon ausgehen kann, dass wir immer noch nicht diejenigen erfassen, die von der Seite aufs Gelände reinkommen“, sagte Turnierleiter Wolfgang Leiß.

Franzosen dominieren im CCIP2

Zum regelmäßigen Programm gehören auch die Ponyreiter, deren Alpencup inzwischen fest im Vielseitigkeits-Kalender etabliert ist. Zehn Teams, darunter je zwei aus Frankreich, Italien und den Niederlanden, eine belgische Mannschaft sowie drei deutsche Teams bewarben sich in diesem Jahr um den Sieg. In der Dressur ging zunächst Team Deutschland I (Helena Bottermann mit Nibelungenstern, Maxima Homola mit Nutcracker, Sophia Rössel mit Camillo WE und Marie Schreiber mit Cool) in Führung, kam am Ende jedoch nicht über Platz vier hinaus. Denn speziell im Gelände erwiesen sich die Franzosen als dominierend. „Deren Ponys waren im Gelände echte ‚Maschinen‘“, sagte Richterin Edith Schless-Störtenbecker beeindruckt. Auch am Sonntag im Parcours ließen die französischen Reiter nichts mehr anbrennen, so dass das Team-Ergebnis am Ende Frankreich I vor Frankreich II lautete. Die Stärksten in der Equipe tricolore waren Lisa Gualtieri und O Ma Doue Kersidal, die in Marbach einen Start-Ziel-Sieg landeten. Mit 28,9 Minuspunkten verwiesen sie den Belgier Baptist Petillion mit Hadgar auf Platz zwei (31,9).

Beste Deutsche im CCIP2 war Emily Roberg aus Münster mit Sandro mit 32,7 Minuspunkten. Dank einer Nullrunde wurde sie Dritte in der Einzelwertung und trug damit auch zu Platz drei für Deutschland II bei. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Das ist erst meine dritte CCIP2-Prüfung. Das Gelände hat richtig Spaß gemacht, aber vor dem Parcours hatte ich Respekt. So etwas bin ich noch nie gesprungen“, sagte Roberg freudestrahlend nach dem Springen. Ihr besonderer Dank galt ihrem Rappen Sandro, auf den nach diesem Erfolg bestimmt eine Extraportion seiner Lieblingsspeise wartet: Weintrauben.

Neuer Berechungsmodus in der Dressur und seine Konsequenzen

Auch bei den Ponyreitern zeigten sich die Auswirkungen des neuen Berechnungsmodus in der Dressur. Wie im CIC3* konnte sich gerade einmal die Spitzenreiterin, in diesem Fall Lisa Gualtieri, einen Abwurf leisten, ohne ihren Sieg zu gefährden. Andere warf dagegen ein einziger Fehler schnell um mehrere Plätze im Ranking zurück. So kostete ein Abwurf Robergs Teamkollegin Antonia Locker (Hamminkeln) mit Andante D den dritten Platz. Sie wurde Sechste. Jana Lehmkuhl (Voerde) wurde mit Veith mit drei Springfehlern sogar vom zweiten auf Rang 19 durchgereicht. Lediglich für die Vierte im Team, Anna Schulte-Filthaut (Menden) mit Classic Malina, hatten zwei Fehler im Parcours keinen Einfluss, sie blieb auf Platz 32.

CIC1* und CCI1* komplettieren das Programm

Aufgrund der riesigen Nachfrage gab es in Marbach in diesem Jahr nicht nur einen, sondern gleich zwei Geländetage. Bereits am Freitag fielen die Würfel im CIC1*. Hier siegte Ben Leuwer mit Clever Louis und 27,6 Strafpunkten vor Geoffroy de Jamblinne aus Belgien mit Consequent Pia Z (29,90) und Sophie Grieger (Ohlstadt) mit Mochito (30,1). Darüber hinaus konnte Leuwer, der seit Jahren seine Zelte bei Mannschafts-Olympiasieger Dirk Schrade aufgeschlagen hat und diesem jüngst nach Heidmühlen in Schleswig-Holstein folgte, mit C’est la vie auch noch Platz fünf belegen. Sein Chef selbst, der ja bekanntlich aus Gomadingen stammt, komplettierte den Erfolg des Radesforder Hofes mit einem vierten und siebten Platz.

Als beste deutsche Teilnehmerin beendete Eva Terpeluk mit Uni’s Black Pearl das CIC1* auf Platz drei. Mit einem Endstand von 29,9 Minuspunkten musste sich die Pferdewirtin aus dem baden-württembergischen Allmendingen lediglich dem Italiener Pietro Roman mit Cooley Well Connected (29,20) und der Belgierin Julia Schmitz mit First Class GS (29,80) geschlagen geben.

Ergebnisse

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press
Fotos: Diana Jung


11|05|18 // Julia Krajewski im CIC3* noch immer vorn – Ben Leuwer gewinnt CIC*

Was das gestrige Ergebnis von Julia Krajewski wert war, zeigte sich heute am zweiten Dressurtag: Ihre 24,4 Minuspunkte waren nicht zu unterbieten. Damit liegt die Bundestrainerin der Junioren mit dem zehnjährigen Hannoveraner Chipmunk FRH im CIC3*, der iWEST Trophy, vor dem Geländetag nach wie vor vorn. Auch die nachfolgenden Plätze blieben unverändert: Die Schwedin Louise Svensson Jähde ist mit Wieloch’s Utah Sun der Warendorferin dicht auf den Fersen (26,80 Punkte), Dritte ist die EM-Zwölfte Josefa Sommer mit Heraldik xx-Sohn Hamilton (27,7 Punkte)..

Marbach 2018 German Eventing

Entschieden wurde bereits heute das CIC*. Sieger wurde Ben Leuwer mit Clever Louis (Foto oben). Der 26-Jährige, der Mitglied des Bundeskaders und Pferdewirtschaftsmeister ist, trainiert im Stall von Dirk Schrade. Er beendete die Prüfung mit seinem Dressurergebnis von 27,6 Punkten. Zweiter wurde der Belgier Geoffroy de Jamblinne, der mit seiner Frau in Liege einen Ausbildungsstall betreibt. Mit Consequent Pia Z (29,9 Punkte) liegt er derzeit vor Sophie Grieger. Sie hatte mit dem achtjährigen Landbeschäler aus der Zucht des Bayerischen Haupt- und Landgestüts Schwaiganger bis zum Springen in Führung gelegen. Ein Abwurf im Parcours bedeutete Platz drei für das bayerische Team (30,1 Punkte).

Im CCI* führt der 34-jährige, in Belgien lebende Kai-Steffen Meier mit dem zehnjährigen Trakehner Eiskönig (25,3 Minuspunkte/Foto oben). Die beiden gewannen vor zwei Wochen schon die Kurzprüfung auf Ein-Stern-Niveau, das CIC* in Münster.

Marbach 2018 German Eventing

Im CCI* liegt Kai-Steffen Meier mit dem zehnjährigen Eiskönig und 25,3 Punkten vor dem Springen zwar recht souverän vorn. Allerdings trennt ihn weniger als ein Springfehler vom Italiener Pietro Roman und Cooley Well Connected (29,2 Punkte/Foto). Aktuell an dritter Stelle liegt die Australierin Isabel English mit For Kati (29,6 Punkte).

Marbach 2018 German Eventing

Der erste Reiter startet morgen um 8:15 ins Gelände. Den Auftakt machen die Reiter des Junioren-Nationenpreises. Die Ponyreiter folgen um 10.30 Uhr, die CIC3*-Paare gehen ab 14.00 Uhr auf ihre Strecke.

Ergebnisse

Bericht: Dr. Michaela Weber-Herrmann
Fotos: Diana Jung


10|05|18 // Julia Krajewski führt im CIC3*

EM-Reiterin Julia Krajewski hat gut vorgelegt: Die Bundestrainerin der Junioren aus Warendorf und Chipmunk FRH liegen im CIC3* vorn. Die Warendorferin und der zehnjährige Hannoveraner, die vor einem Monat ihre Saison mit Platz zwei in der internationalen Zwei-Sterne Vielseitigkeit, dem CIC2*, in Kreuth begonnen haben, führen mit 24,4 Minuspunkten. An zweiter Stelle liegt die Schwedin Louise Svensson Jähde mit der 14-jährigen Holsteiner Stute Wieloch’s Utah Sun (26,80 Punkte). Dritte ist vor dem zweiten Dressurtag die Amateurin Josefa Sommer mit Hamilton, dem 16-jährigen Heraldik xx-Sohn aus Hannoveraner Zucht (27,7 Punkte). Die beiden belegten bei der EM im vergangenen Jahr im polnischen Strzegom in der Einzelwertung Platz zwölf.

Marbach 2018 German Eventing

Zum ersten Mal findet in Marbach auch eine Wertungsprüfung des Junioren-Nationenpreises statt, einer neuen internationalen Serie. Das CCIJO1* wird, nach dem ersten Dressurtag, angeführt von Brandon Schäfer-Gehrau mit Fräulein Frieda (Foto) und auch in der Teamwertung liegt das deutsche Team zur Zeit in Front.

Marbach 2018 German Eventing

Julia Krajewskin führt auch im Deutschen Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit, das im Rahmen des Marbacher CIC3* ausgetragen wird. An zweiter Stelle dieses Championats rangiert aktuell der an vierter Stelle des Gesamtclassements rangierende, aus der Nähe Marbachs stammende Lokalmatador Dirk Schrade, Champion der Profis im Jahr 2016. Er sattelt in dieser Prüfung den aus französischer Zucht stammenden zehnjährigen Wallach Unteam de la Cense (28,2 Punkte).

Im CCI* führt der 34-jährige, in Belgien lebende Kai-Steffen Meier mit dem zehnjährigen Trakehner Eiskönig (25,3 Minuspunkte). Die beiden gewannen vor zwei Wochen schon die Kurzprüfung auf Ein-Stern-Niveau, das CIC* in Münster.

Apropos CIC*. In dieser Prüfung geht es in Marbach ebenso wie im CCI* um Titel und Medaillen in der Landesmeisterschaft. Und da hat Dirk Schrade gute Karten. Er liegt mit dem elfjährigen Holsteiner Mr. Tomtom mit 26,5 Punkten aktuell an zweiter Stelle hinter Sophie Grieger aus Bayerns Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, die im CIC* den achtjährigen bayerischen Landbeschäler Mochito sattelt (25,7 Punkte). Die Reiter dieser Prüfung machen morgen den Auftakt im Gelände. Der erste Starter geht um 10.30 Uhr auf die Strecke.

Im internationalen Pony-Feld hat nach dem ersten Dressurtag die Französin Lisa Gualtieri mit O Ma Doue Kersidal und 24,3 Punkten die Nase vorn. Maxima Homola und Nutcracker liegen als bestes deutsches Paar aktuell auf Rang zwei (27,8 Punkte).

Ergebnisse

Bericht: Dr. Michaela Weber-Herrmann
Fotos: Diana Jung


23|04|18 // Run auf Marbach: Geländeritte an zwei Tagen – Warteliste eröffnet

Zu Recht hat das Turnier auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts den Ruf, zu den Top-Events der internationalen Szene zu gehören. Das aktuelle Nennungsergebnis spiegelt dieses Renommee wider.

Marbach 2018 German Eventing

Die Startplätze sind so begehrt, dass inzwischen Wartelisten angelegt wurden. Auch der Zeitplan musste aufgrund der zu erwartenden Teilnehmerfelder angepasst werden: Die für die Zuschauer so spektakulären Geländeritte finden nun an zwei Tagen statt – am Freitag und am Samstag. Alleine für das CIC3*, erster Saisonhöhepunkt im internationalen Turnierkalender der Vielseitigkeitsreiter, lagen frühzeitig mehr als 70 Nennungen vor. Weit mehr als 100 Paare hatten Startplätze für die Prüfungen auf Ein-Stern-Niveau reserviert, dazu kommen Ponyreiter aus dem In- und Ausland.

„Dieses spektakuläre Ergebnis ehrt uns natürlich, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen“, so Gelände-Parcourschef Gerd Haiber, der sich allerdings sicher ist, dass er diesen mit seinem Team gewachsen ist. „Ein überwältigendes Resultat! Wir freuen uns auf ein wahrhaft internationales Event“, blickt auch Turnierleiter Wolfgang Leiss nach vorne.

Internationaler Sport wird an den vier Turniertagen in Marbach in der Tat geboten. Reiter aus Australien, Belgien, Ecuador, Hongkong, Korea, Österreich, den Niederlanden, Polen, aus Schweden, der Schweiz und Italien haben sich angekündigt. Sie treffen auf das Who’s Who der deutschen Vielseitigkeitsreiter: Mitglieder des deutschen Olympia-Kaders wie der Mannschafts-Olympiasieger und zweifache Team-Europameister Andreas Dibowski sowie Josefa Sommer, Teilnehmerin an den Europameisterschaften im vergangenen Jahr, werden ebenso in Marbach am Start sein wie der gesamte deutsche Perspektivkader und die meisten Reiter des Nachwuchskaders. Auch Frank Ostholt, der wie Dibowski 2008 olympisches Gold gewann, der zweifache Team-Olympiasieger Peter Thomsen und der aus der Nähe Marbachs stammende Lokalmatador Dirk Schrade, Mannschafts-Olympiasieger und -Weltmeister sowie zweifacher Team-Europameister, werden in Marbach satteln. Seien Sie dabei!

Ergebnisse

Bericht: Dr. Michaela Weber-Herrmann
Fotos: Thomas Hartig/equistock.de



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