29|08|19 // EM Luhmühlen - Alle 73 Pferde passieren die Verfassungsprüfung

Startreihenfolge fürs Team: Dibowski, Rüder, Jung und Klimke

Die Europameisterschaften in Luhmühlen können beginnen: Alle 73 genannten Pferde aus 17 Nationen haben die Verfassungsprüfung erfolgreich passiert und dürfen damit ab morgen in die Titelkämpfe einsteigen, darunter auch die zwölf deutschen Pferde.

EM Luhmühlen German Eventing

Für die deutsche Mannschaft starten Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida, Kai Rüder (Blieschendorf) mit Colani Sunrise, Michael Jung (Horb) mit fischerChipmunk FRH und Titelverteidigerin Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob OLD. Insgesamt bewerben sich neun Teams um die Medaillen. Für acht von ihnen geht es auch darum, sich in Luhmühlen ein Ticket zu den Olympischen Spielen in Tokio zu sichern. Deutschland hat seine Startgenehmigung bereits seit den Weltmeisterschaften in Tryon im vergangenen Jahr sicher.

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Die Europameisterschaften beginnen morgen, Donnerstag, 28. August mit der Dressur. Den Auftakt für Deutschland macht der erste Teamreiter Andreas Dibowski als insgesamt dritter Starter um 10.15 Uhr, Kai Rüder als zweiter Teamreiter ist um 13:53 Uhr an der Reihe.

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Dazwischen starten die ersten deutschen Einzelreiter. Zuerst Nadine Marzahl (Munster) mit Valentine um 11.23 Uhr und danach im Block Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit DSP Quintana um 11.30 Uhr, Jörg Kurbel (Rüsselsheim) mit Josera's Entertain You (11.38 Uhr) und Christoph Wahler (Bad Bevensen/Warendorf) mit Carjatan S um 11.45 Uhr.

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Am Freitag eröffnet Anna Siemer (Salzhausen) mit FRH Butts Avondale um 10 Uhr den zweiten Dressurtag, gefolgt von Josefa Sommer (Immenhausen) mit Hamilton um 10:07 Uhr. Als dritter Teamreiter folgt Michael Jung (Horb) mit fischerChipmunk FRH um 11:30 Uhr. Auf zwei weitere Einzelreiter – Felix Etzel (Warendorf) mit Bandit um 13.52 Uhr und Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant du Matz um 14.22 Uhr setzt Ingrid Klimke dann um 15.08 Uhr den Schlusspunkt für das deutsche Team.

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Auch wenn die Geländeprüfung erst für Samstag auf dem Programm steht, konnten die Reiter heute bereits einen Blick auf die 5.790 Meter lange Strecke werfen. „Das Gelände ist wunderschön gebaut, aber auch anspruchsvoll“, verriet Ingrid Klimke. „Das erste Wasser kommt sehr schnell und auch das letzte Wasser auf der ‚Jeep‘-Wiese ist nochmal anspruchsvoll. Insgesamt glaube ich, dass sich die Fehler gut verteilen werden.“ Es werde ein „schnelles“ Gelände, das „hohe Konzentration“ erfordere, so der erste Eindruck Michael Jungs. „Die Herausforderung dieser EM ist es, einen Kurs zu bauen, der die guten Reiter herausfordert, ohne diejenigen zu überfordern, die zum ersten Mal an einer Europameisterschaft teilnehmen“, sagte der britische Kursdesigner Mike Etherington-Smith. Aus diesem Grund haben viele Hindernisse längere Alternativen. „Am Samstagabend sind wie schlauer“, sagte Etherington-Smith.

Alle Listen + Ergebnisse auf einen Blick, gibt es bei rechenstelle.de
Bericht: Uta Helkenberg | FN PRESS
Alle Fotos: Diana Jung Fotografie